Niedersächsische Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen, ASF fordert Lohngerechtigkeit : Jetzt!

 

"Rund 77 Tage länger müssen Frauen immer noch auch im Jahr 2018 arbeiten, um auf das gleiche Jahresgehalt von Männern zu kommen", beklagt Annegret Ihbe , Sprecherin der Niedersächsische Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratische Frauen , ASF. Diese Feststellung ist nicht neu und mit dem "Equal Pay Day, einem Aktionstag für Entgeltgleichheit wird seit 2008 und auch wieder am 18.März 2018 auf diese Lohnungerechtigkeit zwischen Mann und Frau aufmerksam gemacht.

 
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Annegret Ihbe

Häufig entsteht die Entgeltlücke auch dadurch, dass Mütter der Kinder wegen einige Zeit nicht berufstätig sind oder in Teilzeit arbeiten." Der Rechtsanspruch auf Rückkehr zur früheren Arbeitszeit , zur Vollarbeitszeit, muss jetzt umgesetzt werden", so Ihbe.
Im Koalitionsvertrag ist dies deutlich festgeschrieben. Dafür hat die ASF immer wieder gekämpft, darauf aufmerksam gemacht und begrüßt sehr, dass  Bundesministerin Franziska Giffey und Bundesminister Hubertus Heil betonen, dass dieser Punkt jetzt umgesetzt werden solle. Hubertus Heil machte deutlich, dass er das jetzt anpacken werde. Die ASF betont : Nun ist es Zeit : Jetzt!
Weitere strukturelle Ungleichgewichte von Frauen auf dem Arbeitsmarkt, die zur Entgeltlücke  beitragen, sollen laut Koalitionsvertrag  gezielt abgebaut werden: Ausbildungshürden bei Sozial- und Pflegeberufe  sollen abgebaut werden  und eine Ausbildungsvergütung soll angestrebt werden. Insbesondere Frauen sind in den Erzieher-und Pflegeberufen tätig und werden bei  dieser Umsetzung davon profitieren.
"Gute Arbeit , gute Entlohnung und gleicher Lohn bei gleicher Arbeit sind wichtige Voraussetzung, um nicht später in die Altersarmut zu fallen", fasst Ihbe zusammen.


Annegret Ihbe
ASF-Landesausschuss
Sprecherin

 
 
    Arbeit     Gleichstellung     Menschenrechte     Niedersachsen     Wirtschaft
 

 


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