Niedersächsische Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen ,ASF, fordert: Ein starkes Signal : 08.März - Feiertag für alle

 
Foto: ASF Niedersachsen
 

Die ASF Niedersachsen hat am Wochenende in Verden getagt und unterstützt mehrheitlich den Vorschlag, den Internationalen Frauentag , 08.März als zusätzlichen Feiertag auszuwählen.

 

Die Landtagspräsidentin Dr.  Gabriela Andretta, hat die Diskussion darüber erweitert. Die ASF Niedersachsen  betont, dass im Jahr " 100 Jahre Frauenwahlrecht"  die Gleichstellung von Mann und Frau zwar festgeschrieben ist, aber die Realität  anders aussieht." Es gibt immer noch ungleiche Bezahlung bei gleicher Arbeit mit der Folge von Altersarmut von Frauen, einen niedrigen Anteil der Frauen in Führungspositionen und  einen geringen Anteil weiblicher Abgeordneter im Landtag und Bundestag,  " stellt Annegret Ihbe, Sprecherin der Niedersächsischen ASF fest. "Der Einsatz und intensive Kampf um Gleichstellung und Teilhabe von Frauen in allen gesellschaftlichen Bereichen muss weitergehen." ergänzt Ihbe. Dr. Thela Wernstedt , Gast bei der Sitzung, favorisiert den Reformationstag als weiteren Feiertag. Insgesamt stehe sie jedoch hinter den Forderungen der ASF , was den Einsatz und Kampf um Gleichstellung angehe. Ebenso Dr. Doerte Liebetruth, die ergänzte, dass  auch der Bereich der Digitalisierung der Arbeitswelt ein großes Thema für Frauen sei.

 

Ein zusätzlicher Feiertag, der Internationale Frauentag 08. März, wird den Blick darauf lenken, dass es immer noch Benachteiligungen von Frauen in der Gesellschaft gibt, und dass die Gleichstellung  konsequent ausgebaut werden muss. Dazu zählt auch für die Niedersächsische ASF, ein Parite-Gesetz,  ähnlich wie in Frankreich , bei dem  die Wahllisten abwechselnd mit Männern und Frauen besetzt werden müssen.

 

Annegret Ihbe

ASF-Landesausschuss,

Sprecherin

 

 
    Gleichstellung     Niedersachsen
 

 


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