Der Landesausschuss der ASF in Niedersachsen fordert: „ Gleiche Rechte und Chancen für alle Menschen in Europa - Gleichberechtigung zwischen Frauen und Männern muss in Europa Realität werden“

Landesausschuss in Verden am 15.03.2014
 
 

Der Landesausschuss der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) in Niedersachsen fordert, dass in Europa gezielt gleiche Rechte und Chancen für alle Menschen weiter erkämpft werden müssen.
Die SPD hat sich mit anderen Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Europäischen Parlament aktiv dafür stark gemacht, die Einkommenslücke zwischen Frauen und Männern zu verringern und dafür europaweit verbindliche Ziele einzuführen.
Leider ist diese Initiative am Widerstand von konservativen Politikern gescheitert. Das bedeutet: Insgesamt müssen die Ziele zur Gleichberechtigung zwischen Männern und Frauen vorangebracht und in den Mittelpunkt gestellt werden.

 

 Die Sprecherin des Landesausschusses der ASF in Niedersachsen und niedersächsische SPD–Europa-Kandidatin Annegret Ihbe macht klar:

1. Die Einkommensunterschiede zwischen Männern und Frauen müssen entschieden verringert werden. Europaweit muss diese Entwicklung dokumentiert werden. Es gilt: Gleicher Lohn für gleiche und gleichwertige Arbeit.

2. Gewalt gegen Frauen muss europaweit energisch bekämpft werden. Die SPD fordert eine umfassende Strategie zu deren. In der gesamten EU sind dringend effektive Maßnahmen gegen Zwangsprostitution und Menschenhandel zu ergreifen.

3. Europaweit sollte eine verbindliche Geschlechterquote eingeführt werden, die sicherstellt, dass 40% der Vorstände und Aufsichtsräte aller in der EU registrierten Unternehmen mit Frauen besetzt werden. Diese Maßnahme muss aktiv umgesetzt werden

Bei der Europawahl am 25.Mai 2014 geht es auch um Gleichberechtigung. Die SPD setzt sich dafür ein, dass die Werte der Gleichberechtigung und Solidarität wieder stärker Leitmotive des europäischen Integrationsprozesses werden.
„Wir wollen eine umfassende Gleichstellung von Frauen und Männern in allen Lebensbereichen erreichen“, betont Annegret Ihbe. „Diese muss europaweit umgesetzt werden, ein Land allein kann das nur bedingt erfolgreich schaffen. Gleichstellung auf dem Arbeitsmarkt, Besetzung von Führungspositionen und insbesondere die Bekämpfung der Gewalt, Zwang und Unterdrückung gegen Frauen mit personeller und rechtlicher Unterstützung muss europaweit Hand in Hand erfolgen“, so die Sprecherin des Landesausschusses der ASF Niedersachsen und Europa-Kandidatin.

 

 


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