Keine Verzagtheit angesagt

Bild von der Klausurtagung
 


Ulla Groskurt: Wir haben den Anfang mitgeschrieben und prägen auch die nächsten Kapitel

Die Frauen in der SPD sind immer Motor des gleichstellungspolitischen Fortschrittes in der Partei gewesen und werden es auch bleiben, so die niedersächsische SPD Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) auf einer Klausurtagung in Cuxhaven. Die SPD hat in Regierungsverantwortung die Gleichstellung von Frauen und Männern in unserer Gesellschaft immer aufs Neue vorangebracht.

Die sozialdemokratische Bilanz ist trotz mancher Rückschläge eine Erfolgsgeschichte. Die SPD hat in der Gleichstellungspolitik ein hohes Maß an Glaubwürdigkeit. Trotzdem haben wir zur Kenntnis nehmen müssen, dass sich viele Frauen von der SPD abgewandt haben. Die SPD hat auf der Grundlage der Beschlüsse in Hamburg und im Regierungsprogramm 2009 die Gleichstellung von Frauen und Männern in unserer Gesellschaft in allen Politikfeldern weiter vorangebracht und im Wahlkampf zu einem zentralen Thema gemacht.

Der von der Bundes ASF neu formulierte Aktionsplan „Gleichstellung jetzt“, wird auch in unserer Arbeit eine Rolle spielen, so die niedersächsischen SPD-Frauen in einem Pressegespräch. Wir haben in der Deutschen Geschichte die Anfänge der Frauenpolitik geschrieben und durchgesetzt, wir werden auch die nächsten Kapitel prägen, so Ulla Groskurt zusammenfassend. Schwerpunkte stellen sich natürlich auch durch die vor uns liegenden Aufgaben. In diesem Zusammenhang weisen die SPD-Frauen besonders auf die Betriebsratswahlen 2010 und die Kommunalwahlen im Jahr 2011 hin. Das sind aber alles keine „Selbstläufer“, wir werden schon etwas dafür tun müssen den Weg offen zu halten. Wir werden engagierte Frauen unterstützen und wieder Mentoringprojekte durchführen.

Dass für die Landes-ASF das Thema Frauenpolitik in Niedersachsen besonders auf der Tagesordnung steht, wird in den Gesprächen in der Klausur deutlich. „Unsere Ansprüche beginnen in der Kindergartenpolitik, fordern gleicher Lohn für gleiche Arbeit, bis hin zu Frauen in die Führungsetagen“, so die ASF-Vorsitzende Ulla Groskurt wörtlich. Das fehlende Engagement der Landesregierung erfordert hier eigentlich jeden Tag Proteste.

Ein weiterer Beschluss war, mit der jeweiligen ASF vor Ort in Niedersachsen „frauen- und familienfreundliche Unternehmen“ zu besuchen, die mit guten Beispielen und daraus resultierenden Erfahrungen vorwärts gehen.

Insgesamt anspruchvolle Vorhaben, die wir mit Unterstützung vieler interessierter Frauen und den ASF- Bezirksvorständen in den nächsten Monaten vor uns haben. Von Lethargie oder Verzagtheit war die Stimmung jedenfalls nicht geprägt, so die Landes-ASF in ihrer Meldung.

Bild von der Klausurtagung
Der AsF-Vorstand mit dem roten Teppich.
 
    Gleichstellung     Parteileben
 

 


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