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Babyklappe in Osnabrück
 

Ulla Groskurt: Weltfremde Entscheidung des Ethikrates

Die niedersächsische Landesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) Ulla Groskurt unterstützt die Niedersächsische Landesministerin ausdrücklich mit ihrer Stellungnahme, die Babyklappen beizubehalten. „Jedes Kind, das durch eine Babyklappe gerettet wird oder vor Schaden bewahrt wird, ist eine Entscheidung gegen den Ethikrat“, so Ulla Groskurt wörtlich.

„Ich will hier gar nicht über die über 100 Babyklappen in der ganzen Bundesrepublik reden, sondern mich nur auf die vier Babyklappen in Niedersachsen beziehen, in denen bis heute 11 Säuglinge abgegeben worden sind. Vor diesem Hintergrund verbietet sich eine akademisch- juristische Diskussion. Ich freue mich, dass die Kirchen als wesentliche Träger dieser Einrichtungen auf der Seite des unmittelbaren Kindeswohls zu finden sind, das zeugt nicht nur von christlicher Nächstenliebe sondern auch von Realitätssinn.“

„Die Diskussion, dass natürlich jedes Kind ein Recht darauf haben sollte, Kenntnis von seiner Abstammung zu haben und dass wir natürlich eine umfassendere und bessere Beratung mit entsprechend nachhaltigen Hilfen anbieten müssen, zeigt, dass wir nicht alle Schwangeren in Konfliktsituationen erreichen. Niedersachsen braucht flächendeckend Familienhebammen, um Schwangeren und jungen Mütter zuverlässige Unterstützung anbieten zu können.“

„Deshalb bitte ich sehr darum, extremste Situationen von Frauen nicht in Gutachten und gesetzliche Kunstwerke zu verpacken, sondern die Babyklappe als Angebot bestehen zu lassen.“

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