Nachrichten 2008

Auswahl
Inge Wettig-Danielmeier
 

Frauen haben noch viel zu tun

Inge Wettig-Danielmeier: Ohne die Geschlechterquote hätte sich nichts Grundlegendes geändert
In einem geschichtlichen Abriss stellte die langjährige ASF Bundesvorsitzende Inge Wettig-Danielmeier den Kampf um das Frauenwahlrecht in Deutschland vor. Dabei arbeitete sie auch besonders die Entwicklung in der SPD heraus, die im Jahr 1988 mit dem Quotenbeschluss auf dem Bundesparteitag in Münster ein Signal für die Mitwirkung von Frauen in den Gremien der SPD setzte. „Die erhöhte Frauenpräsenz hat viel verändert und die von der Quote ausgelöste Dynamik ist noch nicht erschöpft“, so die Referentin. Ohne mehr...

 
Ulla Groskurt (MdL), ASF-Vorsitzende
 

Viele Mütter arbeiten weniger als sie möchten

Ulla Groskurt: Frauenpolitische Beschäftigungsziele genau betrachten
„Die Arbeitsteilung zwischen Männern und Frauen hat sich in den letzten Jahren kaum verändert. Zwar haben mehr Frauen einen Job als noch zu Beginn des Jahrzehnts, aber im Schnitt arbeiten sie dafür weniger Stunden pro Woche“, so die Niedersächsische Landesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) und Landtagsabgeordnete Ulla Groskurt. Die Quote liegt über dem EU-Schnitt und erfüllt bereits vier Jahre im Voraus das angestrebte Ziel der europäischen Beschäftigungsstrategie: 61,5 Prozent der Frauen in Deutschland gehen einem Beruf nach.
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12. November 1918: Wahlrecht für Frauen

Ulla Groskurt: Die SPD steht in einer historischen Tradition
Der Kampf um die staatsbürgerliche Gleichstellung von Männern und Frauen dauerte Jahrzehnte. Von den Parteien in Deutschland standen dabei lediglich die Sozialdemokraten an der Seite der Frauenverbände. Am 12. Nov. 1918 wurde in der Weimarer Verfassung das Wahlrecht gesetzlich verankert und im Januar 1919 nahmen 82 Prozent der erstmals wahlberechtigten Frauen dieses Recht wahr.
Diese historische Errungenschaft und der jahrzehntelange erbitterte Kampf um das Frauenwahlrecht ist heute kaum noch nachvollziehbar. mehr...

 
 

Gender-Index eröffnet für neue Dimension politischer Arbeit

Ulla Groskurt: Daten zur Chancengleichheit für alle Städte und Landkreise
Wo ist die Gleichstellung der Geschlechter relativ weit fortgeschritten, welche Regionen haben Nachholbedarf? Wie in Schweden mit dem Gender-Equality Index des statistischen Zentralamts gibt es jetzt auch in Deutschland eine Landkarte zur Chancengleichheit.
Das Web-Portal www.gender-index.de liefert Zahlen und Grafiken, die für jeden deutschen Landkreis und jede kreisfreie Stadt zeigen, wo Frauen und Männer bei den Schlüsselthemen Beruf, Ausbildung und politische Partizipation stehen. mehr...

 
 

Reichts schon? SPD-Frauenquote feiert 20. Geburtstag

„Die Einführung der Frauenquote in der SPD ist ein Meilenstein in der Politik unserer Partei“, so die Landesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (ASF) Ulla Groskurt, die an die Einführung der Frauenquote vor 20 Jahren auf dem Parteitag der SPD in Münster am 30. August 1988 erinnert.
Bis heute schreibt das Organisationsstatut der SPD vor, dass in den Funktionen und Mandaten der Partei Frauen und Männer zu mindestens 40 Prozent vertreten sein müssen. Damals sei die Einführung der Quotenregelung sehr umstritten gewesen. mehr...

 
Ulla Groskurt, MdL
 

Wünsche junger Familien umsetzen

Ulla Groskurt: Elternumfrage verpflichtet zu gesellschaftspolitische Verantwortung
In fast zwei Drittel aller Familien, so das jetzt veröffentlichte Ergebnis einer repräsentativen Forsa - Umfrage, wollen beide Elterteile berufstätig sein und sich die Kinderbetreuung teilen. Nur ein Viertel der Befragten findet es am besten, wenn der Vater berufstätig ist und die Mutter die Kinder versorgt.
Dass solche Lebensentwürfe junger Familien nicht Realität werden und in Wirklichkeit nur 29 Prozent diese Rollenverteilung umsetzen können, hat wesentlich, so die Niedersächsische Vorsitzende der SPD-Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF), Ulla Groskurt, mit dem immer noch mangelhaften Angebot in der Kinderbetreuung zu tun.
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Jahrzehntelang: Schritte vor und zurück

<b>Seit dem 1. Juli 1958 ist das Gesetz über die Gleichberechtigung auf dem Gebiet des bürgerlichen Rechts in Kraft</b>
Im Mai 1957 verabschiedete der Deutsche Bundestag das Gesetz über die Gleichberechtigung von Mann und Frau auf dem Gebiet des bürgerlichen Rechts – Am 1. Juli 1958 trat es in Kraft. Ungeachtet nicht zu übersehender Fortschritte besteht heute noch ein eklatanter Widerspruch zwischen „gefühlter Gleichberechtigung“, also dem was jungen Frauen heute möglich zu sein scheint, und den strukturellen Rahmenbedingungen. mehr...

 
Caren Marks, MdB
 

Gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit muss endlich selbstverständlich werden

Anlässlich der Debatte im Deutschen Bundestag zur Durchsetzung der Entgeltgleichheit in Deutschland erklärt die frauenpolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion Caren Marks:
Fair bezahlte und sozialversicherungspflichtige Beschäftigung sichert die eigene Existenz von Frauen und schützt vor Altersarmut. Wir wollen, dass Frauen alle Chancen des Arbeitsmarktes nutzen können. Bis zu 22 Prozent Lohndifferenz zwischen Frauen und Männern sind aber immer noch die Realität. Deshalb benötigen gerade auch die Frauen, die im Niedriglohnsektor arbeiten, Sicherheit und Unterstützung. mehr...

 
ASF- Landesvorsitzende Ulla Groskurt, MdL
 

SPD – Come – Beck

Wenn Kurt Beck die Weser trockenen Fußes überqueren würde, stände am nächsten Tag in der Zeitung die Überschrift: „SPD-Chef kann nicht mal schwimmen“. Mir läuft es kalt den Rücken runter, wenn ich sehe, was sich an Zeitungen und Journalisten an Kurt Beck abarbeitet. Nun könnte einem das noch egal sein, weil diesen Mann als ein Qualitätsmerkmal, immerhin eine über 12-jährige Ministerpräsidententätigkeit in einem Land ausweist, von dem man nicht sagen kann, eine sozialdemokratisches Stammland zu sein. mehr...

 
 

Potenziale gut ausgebildeter Frauen müssen mehr genutzt werden

Anlässlich der Aussagen des EU-Sozialkommissars Vladimir Spidla zum Gehaltsvergleich zwischen Frauen und Männern, bedauert die SPD-Bundestagsabgeordnete Gesine Multhaupt, MdB, dass viele Potenziale nicht ausgeschöpft werden.
Ziel der Gleichstellungspolitik der Bundesregierung ist es, gleiche Chancen für Frauen und Männer in allen Lebensbereichen herzustellen, dabei geht es nicht nur um die „Vereinbarkeit von Beruf und Familie“, so die Bundestagsabgeordnete Gesine Multhaupt zu den aktuellen Aussagen der EU-Kommission. mehr...

 

 

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