Fußball begeistert immer mehr Frauen und Mädchen

Ulla Groskurt, MdL
 

Ulla Groskurt: Erfreuliche Statistik des DFB zum Frauenfußball

Immer mehr Mädchen und Frauen begeistern sich für Frauenfußball. Die aktuellen Mitgliederzahlen des DFB belegen dies und auch FIFA-Präsident Joseph Blatter stellt fest: „Die Zukunft des Fußballs ist weiblich!“ Dem Frauenfußball muss in Zukunft eine angemessene Aufmerksamkeit zukommen, so die Landesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) in Niedersachsen, Ulla Groskurt.

Noch in den 60er Jahren hieß es vom Präsident des Deutschen Fußballbundes, dass Fußball „der Natur des Weibes im Wesentlichen fremd ist“. Zudem verletzte die Ausübung dieser Sportart die Schicklichkeit und den Anstand der Frauen. Dass diese Einstellungen verstaubt und überholt sind, zeigt das große allgemeine Interesse, die Leistungsdichte der Mannschaften und die internationalen Erfolge unserer Frauen-Nationalmannschaft, die 2003 und 2007 in Folge Weltmeister wurden. Nicht zuletzt wegen dieser Erfolge fangen immer mehr Mädchen und Frauen mit dem Fußballspielen an. Zu Beginn dieses Jahres spielten bereits über 1 Million Frauen und Mädchen in Vereinen mit steigender Tendenz. Die Zahlen belegen eindeutig: „Die Zukunft des Fußballs ist weiblich“, wie Joseph Blatter, FIFA-Präsident, bereits 1995 betonte. Erfreulich ist auch, dass Niedersachsen mit knapp 115 000 weiblichen Vereinsmitgliedern auf dem 3. Platz im Bundesvergleich steht. „Allerdings ist trotz des gestiegenen Interesses die Aufmerksamkeit und Berichterstattung über den Frauenfußball noch viel zu gering“, so Ulla Groskurt.

Frauenfußball braucht mehr Beachtung in den Medien

Während der Männerfußball Radio, Zeitschriften und Fernsehen beherrscht, gelangt der Frauenfußball lediglich über Schlagzeilen der Spielerinnen oder nur gerade dann, wenn ein Weltmeistertitel gewonnen wurde in die Medien, obwohl die Einschaltquoten zu den Spielen bei der letzten WM in China durchaus eine allgemein breite Akzeptanz und großes Interesse signalisierten. Doch auch der regionale Frauenfußball muss verstärkt in der Öffentlichkeit Beachtung finden. Frauenfußball ist keineswegs nur die kleine Schwester der von Männern dominierenden Sportart. Die Erfolge sind groß und deshalb hat auch der weibliche Fußball es verdient, mehr Aufmerksamkeit zu erhalten, gerade auch im Hinblick auf die WM 2011. Diese kann nur genauso erfolgreich verlaufen wie die Männer-WM 2006, wenn die Öffentlichkeit mehr über den Frauenfußball informiert wird und sich noch mehr Menschen für Frauenfußball begeistern können. „Um es mit Joseph Blatters Worten zu sagen: Die Zukunft des weiblichen Fußballs hat längst begonnen und ist aus dem Schatten der Männerdomäne herausgetreten“, so Ulla Groskurt.

 

 


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