Keine „Lila Pause“ in der Frauenpolitik

Groskurt Ulla 150
 

SPD Frauen in Niedersachsen besprechen Schwerpunkte 2008

Die Niedersächsische Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) hat auf einer Klausurtagung Schwerpunkte der Arbeit 2008 festgelegt. Dabei ist Angesichts der Entwicklungen in Deutschland und ganz besonders in Niedersachsen keine „lila Pause“ angesagt, so die Landesvorsitzende Ulla Groskurt. In den Mittelpunkt der ASF Landeskonferenz im April wollen die Frauen thematisch die Themen: Kinder in Armut und die Beschäftigung von Frauen in der Wirtschaft für eine Diskussion mit entsprechender Beschlussfassung aufarbeiten.

Dabei sind wir uns bei letzt genannten Punkt einig, dass wir uns „weder auf den Weg machen, irgendwie wird sich das schon freiwillig richten, noch daran interessiert sind, hinter irgendwelchen Aufgeregtheiten der Medien her zu rennen“ so die ASF-Landesvorsitzende wörtlich. Diese Aufgabe will die ASF in ihrer ganzen Breite angehen, und das bedeutet, wir müssen schon dafür sorgen: das Mädchen in der Ausbildungssuche nicht zu 70 Prozent in den 10 gängigen Dienstleistungsberufen stecken bleiben, das Frauen nicht zu 75 Prozent in Minijobs und Kurzzeitarbeiten fest hängen und das Unternehmen begreifen ein Beschäftigtenrückgang von 7,46 Prozent Anfang 2007 auf 5,65 Prozent bei weiblichen Topmanagerinnen Anfang 2008 - also rund ein Viertel weniger - kann eine moderne Gesellschaft nicht hinnehmen. (* Quelle)
Hier bleibt auch noch in Niedersachsen mit dem unzulänglichen Gleichstellungsgesetz einiges beiseite zu räumen, so die ASF. Mit zwei Geburtstagen: 20 Jahre Geschlechterquote in der SPD und die Einführung des Frauenwahlrechts in Deutschland vor 90 Jahren, will die ASF auch auf die erhebliche Überzeugungsarbeit hinweisen, die fortschrittliche Frauenpolitik in der Gesellschaft gebraucht hat. Unter diesem Gesichtspunkt fand auch die Unterstützung der vielen geplanten Aktionen in den Städten und Landkreisen zum „Internationalen Frauentag“ am 8. März großen Rückhalt.

*Quelle: Manager-Magazin Ausgabe 5-11-07 / www.manager-magazin.de

 

 


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