Mutter-/ Vater - Kind Kuren steigen wieder

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Ulla Groskurt: Maßnahmen sind ein wichtiger Beitrag für Kinder, Frauen und Väter

Mit der jüngsten Gesundheitsreform sind medizinische Vorsorge- und Rehabilitationsmaßnahmen für Mütter und Väter zu Pflichtleistungen in der Gesetzlichen- Kranken-Versicherung (GKV) umgewandelt worden. Lag es bislang im Ermessen der Kassen, die Anträge zu bewilligen, müssen die Krankenkassen seit dem 1. April 2007 die Leistungen genehmigen, wenn die medizinischen Voraussetzungen vorliegen. In diesem Fall gilt ausnahmsweise nicht der Grundsatz „ambulant vor stationär“. Damit entfaltet eine positive Reformmaßnahme der Gesundheitsreform erste Wirkungen, so die Landtagsabgeordnete Ulla Groskurt.

Wie aus einer aktuellen Mitteilung zu entnehmen, sind schon im ersten Halbjahr 2007 die Ausgaben der Krankenkassen für Mutter-/Vater-Kind-Kuren um mehr als 16 Prozent gestiegen. Ich teile nach den stark rückläufigen Zahlen in den vergangenen Jahren den Optimismus des Müttergenesungswerkes, das von einer Trendwende spricht. Medizinische Vorsorge- und Reha - Maßnahmen der gesetzlichen Krankenkassen sind ein wichtiger Beitrag, um die Gesundheit der Mütter und Väter zu stärken. Innerhalb der Familien sehen sich Frauen ständigen Anforderungen ausgesetzt, die nicht selten zur Überforderung führen. Vielen Müttern fehlt es an Entspannungs- und Regenerationsmöglichkeiten. Die Belastungen machen viele Mütter nachweislich krank. Der Stress kann zu schweren Erschöpfungszuständen führen. „Deshalb darf gerade hier darf nicht gespart werden. Eltern, die einen Spagat zwischen Beruf und Familie leisten, müssen wir unterstützen,“ so die Sozialpolitikerin aus Osnabrück. Bedenklich finde ich die Angaben des Müttergenesungswerkes, dass immer noch 28 Prozent der Ablehnungen mit dem Grundsatz ambulant vor stationär begründet werden, obwohl dieser in diesem Bereich nicht mehr gilt. Mit genauen Angaben für das Jahr 2007 können wir im Sommer 2008 rechnen. Auch wenn die Nachfrage in den Beratungsstellen des Müttergenesungswerkes deutlich gestiegen ist und die Einrichtungen gute Belegungsperspektiven melden, dürfen wir das Thema nicht aus dem Auge verlieren. Schließlich sind die Mutter-/ Vater-Kind-Kuren wichtige Bausteine für eine erfolgreiche Prävention in einem breit gefächerten Angebotsspektrum. Allein, so die Abgeordnete, in Stadt und Landkreis Osnabrück stehen sieben Beratungsstellen zur Verfügung die über die Homepage des Müttergenesungswerkes mit Angabe der Postleitzahl (www.muetergenesungswerk.de) sehr schnell ausfindig gemacht werden können.

 

 


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