2007 ist Europäisches Jahr der Chancengleichheit

 

Ulla Groskurt: Frauen müssen europäische Erfolgsmodelle nutzen.

Als Kämpferin für eine grundgesetzlich verbürgte Gleichberechtigung erntet man schon mal ein mitleidiges lächeln. Frau outet sich damit nicht als kämpferisch, sonder als schwach, als eine die sich immer noch als „Opfer der Verhältnisse“ begreift, so die Landesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen in Niedersachsen, Ulla Groskurt (MdL). In diesem System verläuft das Denkmuster streng nach dem Motto der Problemprivatisierung: Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Dumpinglöhne, Pflege von Familienangehörigen, die berufliche Karriere oder die Berufswahl von Mädchen werden vom gesellschaftlichen- zum Einzelproblem von Frauen gemacht. Angesichts der demographische Entwicklung ist das Thema der Vereinbarkeit von Kindern und Beruf jetzt in der gesellschaftspolitischen Diskussion angekommen.

ier wie bei den anderen genannten Feldern sind kommende gesellschaftliche Schwierigkeiten schon absehbar. Niedriglöhne - leider überwiegend ein Frauenschicksal - werden uns zum Beispiel als Altersarmut erreichen und und und. Dabei gibt es in vielen europäischen Ländern erfolgreiche Modelle und nichts kann im „Europäischen Jahr der Chancengleichheit“ näher liegen als Vorschläge, Qualität und Übertragbarkeiten zur Diskussion zu stellen. Familienfeindliche Arbeitsbedingengen, Mütterklischees ich denke da ist noch einiges wegzuräumen. Vermutlich sitzen nirgendwo Männer zusammen und sagen: Wir machen´s denen schwer. Aber wenn die Frauen sich nicht aufraffen und die Möglichkeiten nutzen, zum Beispiel die des „Jahres der Chancengleichheit in Europa“ werden Gelegenheiten vorbei sein, die Frauen auch öffentlich nutzen sollten.

 

 


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