Glückwunsch an den Sozialverband Deutschland

 

Ulla Groskurt: Seit 90 Jahren eine Bündelung „sozialer Kompetenz“

Ob man nun den Tag des ersten Treffens am 11. Mai oder die erste Gründungsversammlung am 23. Mai 1917 nimmt, wenn ein Verband seinen 90sten Geburtstag feiert können 12 Tage kein gravierender Maßstab mehr sein. Für die Stärkung der sozialen Rechte - damals galten sie vor allen Dingen der völlig unzureichenden Versorgung der Verletzten und Hinterbliebenen im Ersten Weltkrieg - möchte ich persönlich Danke sagen und meine herzlichsten Glückwünsche übermitteln. Ich habe aus vielen Publikationen und Stellungnahmen aus dem Sozialverband Deutschland (SoVD) wichtige Informationen und Hinweise verwenden können.

In mehreren Anhörungen im Niedersächsischen Landtag und auf Veranstaltungen habe ich soziale Kompetenz in konkreten Sachfragen, besonders aber den Willen, unsere Gesellschaft sozialpolitisch weiterzuentwickeln, persönlich erlebt. Da ich neben meiner Landtagsarbeit im Ausschuss für Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit auch Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen in Niedersachsen bin, danke ich besonders für ihre engagierte Stellungnahme zum Niedersächsischen Gleichberechtigungsgesetz und ihre Diskussionsbeiträge bei der Novellierung der Gemeinde- und Landkreisordnung, wo es uns gemeinsam um die Beibehaltung der hauptamtlichen Gleichstellungsbeauftragten ging. Die besondere Verankerung des SoVD und die Nähe zu den Menschen, die ich aus eigenem Erleben besonders in Niedersachsen wahrnehme, ist meiner Ansicht nach besonders auf die große Zahl aktiver Ortsverbände und ihrer 64 Beratungsstellen in diesem Land zurückzuführen. Ich wünsche dem Sozialverband Deutschland und den Menschen, die darin eine Aufgabe wahrnehmen und Verantwortung tragen, weitere gute und erfolgreiche Jahre.

 

 


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