Ulla Groskurt: Weiter gegen Lohndumping streiten

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Ohne „Wenn und Aber“ tritt die Vorsitzende der Osnabrücker SPD und Vorsitzende der Landesarbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen, Ulla Groskurt für eine „Neuordnung des Niedriglohnsektors“ ein. In Zeiten hoher Arbeitslosigkeit ist die Bereitschaft der Menschen auch einen „hundsmiserabel“ bezahlten Job anzunehmen deutlich gewachsen. Zusätzlich haben „globalisierte Arbeitgeber“ versucht auch in Deutschland Löhne und Gehälter auf ein Niveau zu drücken, wie man es allenfalls aus dem weniger entwickelten Ausland kennt. Dass diese Entwicklung ganz besonders Frauen trifft und getroffen hat, kann nicht nur eine statistische Feststellung bleiben.

Generell muss gelten: Deutschland kann keinen wirtschaftlichen Wettbewerb über den Niedriglohnsektor gewinnen. Da verirren wir uns in eine völlig verkehrte Richtung und zwar nicht nur im Sinne der Menschen die heute aus den Erträgen ihrer Arbeit nicht mehr ein „normales Leben“ bestreiten können, sondern auch in Hinsicht auf die Kraft des soziale Umfelds für die kommenden Generationen. Dabei bleibt es „die gewerkschaftliche Aufgabe“ für ein angemessenes Geld zu streiten, unser Land ist mit der Tarifautonomie gut gefahren. Wo jedoch die tarifliche Gestaltungskraft nicht ausreicht, da ist die Politik in der Verantwortung. Derzeit muss sie vor allem klarstellen: Beschämend niedrige Löhne, die zum Leben nicht reichen, sind mit der „sozialen Marktwirtschaft“ nicht vereinbar. Die SPD wird in ihren Gremien weiter für ein Verbot von „Lohndumping“ streiten.

 

 


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