Kinderrechte in die Verfassung

 

Als „zu spät“ bezeichnete es die stellv. Vorsitzende im Ausschuss für Soziales, Frauen, Familien und Gesundheit im Niedersächsischen Landtag, Ulla Groskurt, „noch wissenschaftliche Projekte für ein Kinder - Frühwarnsystem zu installieren“. Politik, Wissenschaft und Gesellschaft wissen schon mehr als genug, um noch – wie von der Bundesfamilienministerin von der Leyen vorgeschlagen - ein Modellversuch machen zu müssen. „Es ist jetzt Zeit zum Handeln“, betonte die Landtagsabgeordnete und Landesvorsitzende der SPD Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF).

Wir brauchen dringen ein Spitzengespräch zwischen Bund, Ländern und Kommunen, bei dem konkrete Finanzierungsvorschläge für die Betreuung der unter dreijährigen auf den Verhandlungstisch kommen. Die Angebote zur Betreuung der Kleinen müssten vermehrt und die Kindergärten und Kindertagesstätten zu beratenden Familienzentren ausgebaut werden. Angebote, überforderte Eltern zu beraten, werden nach meinen Erfahrungen eher positiv aufgenommen und nicht als Einmischung betrachtet. Ulla Groskurt verwies in diesem Zusammenhang auch auf einen Antrag der SPD Landtagsfraktion der die Landesregierung auffordert dieses Problem zeitnah und effizient anzugehen. Einig ist sich Ulla Groskurt mit der Bundesfamilienministerin und ihrer Forderung, eine Veränderung des Grundgesetzes anzustreben. Neben den starken Rechten der Eltern, müssen auch die Kinderrechte in der Verfassung festgeschrieben werden. „Wo es schwerwiegende Erziehungsdefizite gibt, muss der Staat im Interesse der Kinder handeln dürfen“ stellte die Abgeordnete fest.

 

 


Kommentar schreiben

Netiquette
 

Selbstverständlich beachten wir die Vorschriften des Datenschutzes.
Hier geht es zur Datenschutzerklärung.

Senden
 

Netiquette

Schließen
 

Unsere Internetseite soll eine Plattform für ernsthafte Diskussionen sein, bei dem Toleranz, Offenheit und Fairness zu den Grundprinzipien gehören. Wir begrüßen sachliche und konstruktive Inhalte, die zu einer angeregten Diskussion beitragen und der Meinung anderer Kommentatoren tolerant und unvoreingenommen begegnen. Wird gegen diese Grundprinzipien verstoßen, kann dies zur Löschung von Kommentaren führen.

Um bei uns zu kommentieren muss die eigene E-Mail-Adresse angegeben werden. Selbstverständlich wird diese E-Mail-Adresse nicht veröffentlicht und auch nicht an Dritte weitergegeben. Die Angabe einer falschen E-Mail-Adresse ist ein Verstoß gegen unsere Nutzungsbedingungen. Wir machen daher Stichproben, die dann zur Löschung von Kommentaren führen können. Mit Absenden des Formulars werden unsere Nutzungsbedingungen anerkannt.