Familienbewusste Arbeitswelt „Made in Germany“

 

Ulla Groskurt: Jeden richtigen Schritt nutzen und entwickeln

Mit der Unterschrift auf einer dreiseitige Erklärung mit dem viel versprechenden Titel: „Deutschland braucht eine familienbewusste Arbeitswelt“, haben Spitzen aus Politik, Wirtschaft und Gewerkschaften ein jetzt vereinbartes Programm unterzeichnet. Dabei, so die Vorsitzende der SPD Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) in Niedersachsen, Ulla Groskurt, sind die mediengerecht formulierten Verpackungen: „Ein Meilenstein der Familienpolitik“, „da wird ein Thema in die Mitte der Gesellschaft gerückt“ und „Familien-TÜV für die Tarif- Partner“ gleich mitgeliefert worden.

Im Kern geht es in der Vereinbarung darum, dass immer mehr Firmen Erkenntnisse über den Gewinn einer familienorientierten Personalpolitik in die Unternehmen tragen. Aber wer prüft, ob die zugesagten 150 Millionen zur Hälfe aus dem europäischen Sozialfonds und zur anderen Hälfte von den Unternehmen gespeist, auch eingesetzt werden? Ist letztendlich ein Unternehmen schon familienfreundlich, wenn es einen Betriebskindergarten betreibt? Es macht alles so ein bisschen den Eindruck einer „glitzernden Wundertüte“, in der sich jeder andere Inhalte erhofft. Eindeutig: zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist jeder Betriebskindergarten, jede Möglichkeit einer betrieblich unterstützten Tagespflege ein Schritt in die richtige Richtung. Allerdings gehören zu einer familiengerechten Arbeitswelt „Made in Germany“ noch weitere Bedingungen, flexiblere Arbeitszeitkonten, oder eine gerechtere Bezahlung von Frauen, zum Beispiel. Die Wahrheit ist wohl, dass sich Frauen aus und mit eigener Kraft emanzipiert haben. Konkret heißt das, so die Landtagsabgeordnete, die Möglichkeiten und den guten Willen, wo immer er sich auftut, zu nutzen und zu entwickeln.

 

 


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