Täglich erkranken im Schnitt 151 Frauen neu

 

Ulla Groskurt: Monat gegen den Brustkrebs muss Anstoß geben.

Bei der Früherkennung von Brustkrebs muss Deutschland nach Ansicht der stellv. Vorsitzenden im Niedersächsischen Ausschuss für Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit und Vorsitzende der SPD-Frauen in Niedersachsen das Tempo deutlich erhöhen. Erfahrungen aus den Niederlanden, Großbritannien und Skandinavien haben gezeigt, dass mit systematischen Untersuchungen von Frauen ab dem 50 Lebensjahr die Brustkrebs-Sterblichkeit um 25 Prozent gesenkt werden kann. In Deutschland befindet sich ein solches bundesweites Mammographie-Screening in Bremen, Wiesbaden und dem Bereich Weser-Ems, noch in der Pilotphase.

Durch eine rechtzeitige Diagnose und eine konsequente Nutzung der auch jetzt schon in Deutschland angebotenen Vorsorgeuntersuchungen ist aber auch heute schon Entscheidendes zu erreichen. Jährlich erkranken 55.100 Frauen neu an Brustkrebs im Jahr 2005 starben 17.455. Damit ist das „Mammakarzinom“ die häufigste Krebserkrankung und häufigste krebsbedingte Todesursache bei Frauen. Kleine Tumore von weniger als einem Zentimeter Durchmesser, so die Abgeordnete haben eine Heilungschance von 90 Prozent. Vor diesem Hintergrund erhoffe ich mir in diesem Monat mehr Aufklärung und große öffentliche Aufmerksamkeit

 

 


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