Frauen (M)macht Politik

 

Ulla Groskurt: Selbstbewusst weiterarbeiten

Die SPD Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) in Niedersachsen hat ihre jüngste Landeskonferenz in Hameln dazu genutzt „Selbstbewusstsein zu tanken“. „Für Frauen in der SPD“, so die Landesvorsitzende Ulla Groskurt wörtlich, „geht es nicht mehr darum Problemlösungen anzuprangern oder anzumahnen, Frauen in der SPD beeinflussen aktiv die politischen Entscheidungen“. Dass der Erfolgsweg von Frauen in der SPD auch eine Geschichte hat, wurde mit der ehemaligen ASF Bundesvorsitzenden und jetzigen SPD-Schatzmeisterin Inge Wettig-Danielmeier besonders deutlich. Inge Wettig-Danielmeier zog in ihrem Referat Entwicklungslinien, die aus der Vergangenheit über die Gegenwart hinaus eine Perspektive herausstellte, die noch immer große Anstrengen für eine geschlechtergerechte Gesellschaft notwendig machten.

„Für eine moderne Gesellschaft brauchen wir Entwicklungen, die Frauen und ihre Interessen mit einbeziehen“, so die Referentin wörtlich. Im zweiten Teil der Konferenz konzentrierte sich die ASF-Landeskonferenz auf die bevorstehende Kommunalwahl am 10. September diesen Jahres. Eingangs stellte die Hamelner Oberbürgermeisterkandidatin Susanne Lippmann ihre mit viel Beifall aufgenommenen, kommunalpolitischen Schwerpunkte vor. „Wir wollen „selbstbewusst weiterarbeiten und weiterentwickeln“ so die Vorsitzende der Landes-ASF, Ulla Groskurt. „Die SPD hat mit über 2000 kommunalpolitischen Frauenmandaten in den Städten, Kreisen und Gemeinden Niedersachsens nicht nur die Spitzenposition zu verteidigen sondern auch eine Interessensfunktion für Frauen in den Kommunen wahrzunehmen. Viele fortschrittliche Gesellschaftsentwürfe haben wir auch deshalb umsetzen können, weil insbesondere Frauen bewusst solche Konzepte mit ihrer Wahl unterstützt haben“. Daran anknüpfend diskutierte die Konferenz ein kommunalpolitisches 10-Punkte Konzept, das die ASF allen Kandidatinnen zur Verfügung stellen will. „Frauen stehen im Mittelpunkt unserer sich verändernden Gesellschaft“, so die ASF-Landesvorsitzende, „und Frauenpolitik berührt alle Politikfelder. Deshalb ist es wichtig, dass Frauen noch stärker als bisher ihre Interessen mit einbringen“.

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Bild : V.l.n.r. Susanne Lippmann, Ulla Groskurt, Inge Wettig-Danielmeier

 

 


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