ASF-Löwin an den Landesfrauenrat

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Ulla Groskurt: Kampagne gegen „Menschenhandel mit Frauen“ ist vorbildlich

Die Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) in Niedersachsen honoriert mit dem Preis „Löwin 2006“ in diesem Jahr die Arbeit des Landesfrauenrates in Niedersachsen und insbesondere ihre Kampagne „Rote Karte – Gegen Zwangsprostitution und Menschenhandel“. „Mit dieser Kampagne werden wir das Problem von 800.000 Frauen und Mädchen, die jährlich verschleppt werden, nicht lösen, aber das Thema kriegt eine andere Qualität,“ so die ASF-Landesvorsitzende und Landtagsabgeordnete Ulla Groskurt. 90 Prozent der Betroffenen sind Frauen und Mädchen, die überwiegen in der Prostitution und ähnlichen Bereichen landen“, so ergänzend die Vorsitzende des Landesfrauenrates Ursula Thümler, die die „ASF-Löwin“ in Empfang nahm. „Organisierte Schlepperbanden bereiten sich auf die Fußball-Weltmeisterschaft vor.

Menschenrechtsverletzungen in diesem Umfang, benötigt organisierte Kriminalität und ist eine Form moderner Sklaverei, waren sich Preisträgerin und ASF einig. Im Rahmen der Veranstaltung erläuterte die Vorsitzende des „Marie-Schlei-Vereins“, Prof. Christa Randzio Plath, die weltweite Situation von Frauen. „Wer eine globalisierte Welt verändern will“, so Randzio Plath, „muss die Situationen der Frauen und Kinder verändern“. „Der diesjährige 95. Internationale Frauentag ist ein Tag, an dem wir einerseits Dank sagen an all die Frauen, die über Jahrhunderte für die Gleichberechtigung gekämpft, gestritten und dafür gelitten haben, es ist aber auch ein Tag, an dem wir in die Zukunft blicken müssen. Wir müssen weiter arbeiten, nichts wird uns geschenkt. Nur mit einem Bündel von Maßnahmen werden wir es schaffen, die berufliche Entwicklung und die soziale Lage von Frauen in unser Gesellschaft weiter nachhaltig zu verbessern,“ so Ulla Groskurt abschließend.

 

 


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