Die Antwort ist eine „Familienfreundliche Arbeitswelt“

Ulla-Groskurt 2005
 

<b>Ulla Groskurt: Lokale Bündnisse für Familien sind eine Erfolgsgeschichte</B>

„Der jetzt von der Bundesregierung vorgelegte Bericht zur Situation von Frauen in Führungspositionen zeigt genau die noch bestehenden Schwachpunkte auf, „ so die Landesvorsitzende der Niedersächsischen Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) Ulla Groskurt MdL. „Erfreulich ist, dass Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf inzwischen Wirkung zeigen.“ Dieses Thema, das bislang vor allem als individuelles Problem von Müttern und Vätern angesehen werde, wird hier zunehmend auch als unternehmerische, gesamtwirtschaftliche und gesamtgesellschaftliche Herausforderung erkannt. Betriebe sehen z.B. inzwischen einen Fachkräftemangel als Folge einer immer niedrigeren Geburtenrate. Es geht jetzt darum, politisch die Antworten zu geben auf eine familienfreundliche Vereinbarung von Familie und Arbeitswelt und sie auch umzusetzen“, so Ulla Groskurt.

„Neben dem Wunsch vieler Frauen, Berufstätigkeit als einen selbstverständlichen Bestandteil in ihre Lebensplanung einzubeziehen, erlebe ich, dass sich auch immer mehr Väter mehr Zeit für ihre Kinder wünschen. Hier zeigt auch die „Bilanz Chancengleichheit / Frauen in Führungspositionen“ deutliche Handlungsansätze.“ Der Anteil von Frauen in Führungspositionen hängt nach dieser Untersuchung deutlich mit dem Lebensalter zusammen. Während die unter 30-jährigen Frauen fast genauso stark in leitenden Positionen beschäftigt sind, sinkt ihr Anteil während der Familiengründungs- und Kinderbetreuungsphase und bleibt auch danach auf niedrigem Niveau. In der Altersgruppe der unter 30jährigen liegt der Frauenanteil bei 43 Prozent, bei den 30 bis 34jährigen bei etwa 30 Prozent und bei den 35-49jährigen nur noch bei knapp über 20 Prozent. „Insoweit“, so Ulla Groskurt , „sind wir bei den wirklichen Problempunkten noch nicht entscheidend weiter gekommen. Die Richtung stimmt, gegenüber der alten Untersuchung von 2003 ist ein mühsamer Fortschritt sichtbar. Es geht jetzt u.a. darum, die Entwicklung der „Bündnisse für die Familien“ auf den lokalen Ebenen weiter zu unterstützen. Die schon von der alten Bundesregierung ins Leben gerufene Initiative, die schon zu 260 Bündnissen geführt hat, weitere 200 sind nach Auskunft der Bundesregierung in Vorbereitung, ist eine Erfolgsgeschichte. Ulla Groskurt: „Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist ein wichtiges Thema geworden. Erfreulich ist auch, dass sich in den meisten Bündnissen für die Familien auch die Wirtschaft tatkräftig engagiert,“ so Ulla Groskurt abschließend.

 

 


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