Guter Vorsatz für 2006

 

Ulla Groskurt: Krebs-Vorsorge in Niedersachsen leicht rückgängig

Die stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für Soziales, Frauen, Familien und Gesundheit des Niedersächsischen Landtages ist in Niedersachsen der Frage zurückgehender Krebsvorsorgeuntersuchungen nachgegangen.

„Presseberichte aus anderen Bundesländern, wonach die Inanspruchnahme der Krebsvorsorgeuntersuchungen gravierend zurückgegangen sind“, so Ulla Groskurt, lassen sich nach ihren Auskünften bei der AOK Niedersachsen nicht bestätigen. Der Rückgang liegt nach Angaben der AOK in Niedersachsen in einem Vergleichszeitraum 2003 zu 2004 um 4 Prozent bei Frauen und um 7 Prozent bei Männern. Obwohl Männer erst ab dem 45. Lebensjahr zur kostenlosen Krebsvorsorge gehen können, kann das allerdings den Anteil der Männer an den gesamten Krebsvorsorgeuntersuchungen von noch nicht einmal 10 Prozent in Niedersachsen nicht erklären. Ob „Vorsorgemuffel“ oder nicht, die Schätzungen des Robert Koch Instituts gehen von bundesweit dramatischen 400.000 Neuerkrankungen in jedem Jahr aus. Insoweit wäre es gut, in die für das neue Jahr gefassten „guten Vorsätze“ Krebs-Früherkennungsuntersuchungen mit einzubeziehen. Es gilt: je früher diese Krankheit erkannt wird, um so besser sind die Heilungschancen. Die Untersuchung ist kostenlos, die seit dem 1.1.2004 eingeführte Praxisgebühr muss für die „reine Vorsorgeuntersuchung“ nicht entrichtet werden. Insoweit kann man sich damit, dass in Deutschland nur jede zweite Frau und jeder sechste Mann diese Möglichkeiten wahrnimmt, nicht zufrieden geben.

 

 


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