Gute Wünsche sind noch kein Handeln

Ulla Neu 2005
 

Ulla Groskurt: Mädchen- und Jungenhilfe zukunftsfähig machen

Die SPD hat im Niedersächsischen Landtag die moderne Weiterförderung eines Mädchen– und Jungenhilfe Projektes gefordert. Maßnahmen, wie das Programm der „Lebensbezogenen Mädchenarbeit“ die Ende des Jahres 2005 auslaufen sollen, so die Landtagsabgeordnete Ulla Groskurt in ihrer Rede im Landtag, müssen unter Einbeziehung neuer Gesichtspunkte auf der Tagesordnung bleiben. Sie sprach sich besonders gegen die Arbeitsteilung in der Union aus, solche Projekte bei den Besuchen zu loben und im Parlament dann nachfolgend entsprechende Förderungen zu streichen. Lob und gute Wünsche ersetzen noch kein gesellschaftlich notwendiges Handeln. Gerade jetzt besteht erheblicher Bedarf in der Jugendhilfe, Impulse zur Umsetzung der Geschlechtergerechtigkeit zu setzen.

Das Fachwissen der Mädchenarbeit sowie der Jungenarbeit muss dringen weiter entwickelt werden. In der Präsentation eines Antrags der SPD Landtagsfraktion (Förderung der Mädchen- und Jungenhilfe gezielt weiterentwickeln) machte sie deutlich, dass Mädchen- und Jungenarbeit kein Luxus sind, sondern integraler Bestandteil einer zeitgemäßen Jugendhilfe sein müssen. Mädchen wie Jungen, so auch Hinweise aus der PISA - Studie benötigen im Bildungssystem und auf dem Arbeitsmarkt jeweils eine besondere Unterstützung. Jungen bleiben eher unqualifiziert in der Schule, Mädchen finden keinen Platz im Arbeitssektor. Auch in der Verarbeitung von Gewalt und im Umgang mit Behinderungen verarbeiten Jungen und Mädchen Erfahrungen sehr verschieden. Jedes einzelne Schicksal das auf diesem Weg scheitert, ist ein Schicksal zu viel, so die Abgeordnete in einer Pressemitteilung. „Kinder müssen Vorrang in unserem Land haben. Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft müssen dafür sorgen, dass Mädchen und Jungen unter den bestmöglichen Bedingungen in diesem Land aufwachsen können“ so Ulla Groskurt wörtlich.

 

 


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