Kommunale Gleichstellungsbeauftragte in Niedersachsen gestärkt ASF : Lange erkämpft - und jetzt mit rot-grüner Mehrheit im Landtag beschlossen

Dr. Thela Wernstedt (MdL)

 

Das neue Niedersächsische Kommunalverfassungsgesetz wurde am 26.Oktober 2016 mit der rot-grünen Mehrheit im niedersächsischen Landtag beschlossen, mit großer Auswirkung. Dr. Thela Wernstedt, frauenpolitischen Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion hat sich intensiv dafür eingesetzt und berichtet über den Erfolg, dass nun Kommunen mit mehr als 20.000 Bewohnerinnen und Bewohnern

- eine Gleichstellungsbeauftragte bestellen müssen
- hauptberuflich
- und deren Abberufung ist erschwert

 

Das bedeutet, dass zu den 55 Kommunen im Land nun noch 80 Kommunen zusätzlich Gleichstellungsbeauftragte einstellen müssen. "Die   Gleichstellungsbeauftragten haben die Möglichkeit in den Kommunen Maßnahmen für die Bediensteten der Verwaltung umzusetzen, zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf, wie  Fortbildungen für Frauen zur Erhöhung des Frauenanteils in den Führungspositionen der Verwaltung. Auch Maßnahmen für Bürgerinnen und Bürger können angeboten werden, um Geschlechtergerechtigkeit  herzustellen", betont die Landessprecherin  der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen, ASF, Annegret Ihbe .

Die Gleichstellungsbeauftragten in vielen Kommunen arbeiten daran, in allen Bereichen, wie Kultur, Jugend, Schule ,  Kindertagesstätten, Sport- Stadt- Verkehrsplanung oder auch Finanzen den Aspekt der Gleichstellung  voran zu bringen: Sind im Bebauungsplan Bedürfnisse von Frauen und Männern berücksichtigt? Gibt es genug Räume für von Frauen bevorzugte  Sportarten?  

 

"Die ASF Niedersachsen ist erfreut, dass mit dieser Gesetzesänderung der Verfassungsauftrag der Gleichstellung von Frauen und Männern  ganz konkret weiter vorangebracht werden kann."

 

Annegret Ihbe

ASF-Landessprecherin

 
    Gleichstellung     Kommunalpolitik     Menschenrechte     Niedersachsen
 

 


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