Leben und Arbeiten auf dem Land- in der Stadt - ASF-Landesausschuss fordert Teilhabe bei Stadt-und Regionalentwicklung

 
Foto: ASF-Niedersachsen
 

Wie kann die Lebensqualität in der Stadt und auf dem Land gesteigert werden?
Wie soll mein Lebensumfeld in Zukunft aussehen? Wie können vorhandene Hindernisse, Einschränkungen und Barrieren überwunden werden im Bereich der Infrastruktur , des öffentlichen Personennahverkehrs, in der Verkehrsführung und -anbindung? Wie kann die Nahversorgung auf dem Land auch in Zukunft gewährleistet werden? Ist die Erreichbarkeit der Betreuungsplätze für unsere Kinder in der Stadt und auf dem Land auch in Zukunft gewährleistet? Wie kann bei veränderten Bedingungen der Berufstätigkeit die Mobilität für alle verbessert werden?

 

Mit diesen  und noch vielen weiteren Fragen von Bürgerinnen und Bürgern setzte sich der ASF-Landesausschuss in seiner  Tagung in Verden auseinander. Susanne Puvogel, ASF-Bezirksvorsitzende Nord-Niedersachsen ,fordert: " Die Sicherstellung von Mobilität im ländlichen Raum ist für alle Bürgerinnen und Bürger von großer Bedeutung, sie ist eine wesentliche Voraussetzung für Teilhabe  und Lebensqualität, um auf dem Land leben und arbeiten zu können."

 

Sichtweisen, Bedürfnisse und Potenziale  aller Bürgerinnen und Bürger aller Altersgruppen müssen in ihrer Vielfalt gesehen und genutzt werden, um das Lebens- und Arbeitsfeld weiter zu entwickeln. Teilhabe und Mitgestaltung  in einem Beteiligungsprozess sind dabei unerlässlich. "Dabei müssen  wir noch stärker kreative Versorgungsmodelle oder auch gemeinschaftliche Wohnformen  fordern und fördern, die das Miteinander stärken und nicht einzelne Gruppen ausgrenzen", so Simone Wilimzig-Wilke, ASF-Bezirksvorsitzende Braunschweig. "Die unterschiedlichen Rahmenbedingungen auf dem Land und in der Stadt  müssen dabei berücksichtigt werden", ergänzt Wilimzig-Wilke.

 

"Die Stadt - und Regionalentwicklungskonzepte müssen in einem Beteiligungsprozess so erarbeitet werden, dass alle Menschen mitgenommen werden.  Vernetzung vor Ort ist wichtig. Die Abläufe müssen transparent und für jede und jeden einsehbar sein", fasst Annegret Ihbe, ASF-Landesausschuss-Vorsitzende, zusammen. Die ASF wird sich für die Umsetzung einsetzen .

 

Annegret Ihbe

ASF-Landesausschuss-Sprecherin

 
    ÖPNV     Demografischer Wandel     Familie     Gleichstellung     Kommunalpolitik     Mobilität     Niedersachsen     Sozialstaat     Umwelt und Nachhaltigkeit
 

 


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