Mutter/Vater-Kind-Kuren entwickeln sich erfreulich

 

Groskurt: Widerspruch gegen Ablehnung lohnt sich

Seitdem sie wieder zu den Pflichtleistungen der Krankenkassen gehören, steigt die Anzahl der Mutter/Vater-Kind-Kuren. „Damit haben sich nach einem starken Einbruch diese Maßnahmen erfreulich entwickelt“, so die Landtagsabgeordnete Ulla Groskurt. Sie verweist dabei auf eine jetzt veröffentlichte Statistik des Müttergenesungswerkes, in der im Jahr 2008 im Vergleich zu 2006 34 Prozent mehr Kuren durchgeführt worden sind.

Flankierend dazu wurden 2007 die Krankenkassen verpflichtet, eine Statistik zu führen, in der Bewilligungen, Ablehnungen, Widersprüche und erfolgreiche Begründungen erfasst werden. Durch diese Änderungen sind die Leistungen zur medizinischen Vorsorge erheblich aufgewertet und das Bewilligungsverhalten der Krankenkassen transparenter gemacht worden.

Groskurt weist weiter darauf hin, dass die Ablehnungsquoten zwischen einzelnen Kassen stark von 20 bis über 50 Prozent variieren. „Den Antragstellern - vorwiegend Frauen – werden leider weiterhin hohe Hürden gesetzt“, so Groskurt. „Ich halte es allerdings für eine gute Entwicklung, dass mehr als zwei Drittel gegen eine Ablehnung Widerspruch einlegt, von denen fast die Hälfte in Niedersachsen erfolgreich verläuft. Es lohnt sich also, nicht einfach alles so hinzunehmen.“

Groskurt appelliert an die Krankenkassen, Mutter/Vater-Kind-Kuren auch in Zukunft deutlich zu unterstützen. Wer hier spart, spare an der falschen Stelle. Mutter/Vater-Kind-Kuren seien ein gutes Beispiel für gelungene Prävention. Sie weist darauf hin, dass ein Drittel aller Mütter, die sich in den Einrichtungen des Müttergenesungswerkes erholen konnten, allein erziehend waren, knapp die Hälfte verdiente weniger als 1.500 Euro im Monat. „Für viele Mütter sind die Kuren ein Lichtblick, sie können Kraft schöpfen und ihre Gesundheit stärken,“ so Groskurt abschließend.
 

 
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